Berlin: Büro, Büroräume & Gewerbeimmobilien in Berlin mieten

Berlin: Immobilienangebote und Informationen vom Büromarkt in Berlin>>> powered by www.Immopro24.eu <<<

Berliner Bürovermietungsmarkt im 1. Halbjahr 2009

Wie so oft ist die Statistik eine Seite der Markt-Medaille, die “gefühlte” Stimmung eine ganz andere. “Es gibt keinen wirklichen Grund zur Schwarzmalerei. Das Prinzip Hoffnung scheint deswegen berechtigt, weil Potenzial da ist für die weitere Entwicklung des Berliner Bürovermietungsmarktes in 2009″, so Jan Hübler, Leiter der Bürovermietungsabteilung Jones Lang LaSalle Berlin. Die Stimmung sei jedenfalls besser als die Statistik suggeriere: “Es gibt zwei großflächige Mietvertrags-Abschlüsse in einer Größenordnung von zusammen rund 30.000 m², die aufgrund fehlender Baugenehmigungen noch nicht in die Zahlen eingehen, sowie weitere großflächige Gesuche, die wahrscheinlich in diesem Jahr abgeschlossen werden. Das wird dafür sorgen, dass die reinen Vermietungszahlen nicht so schlecht sein werden”, betont Jan Hübler.

Dorothea Koch für Jones Lang LaSalle GmbH – 2009-07-03

Fraglos: Die Wirtschaftskrise geht auch an der Spreemetropole nicht vorbei. Aber der immobile Abschwung bewegt sich – bislang – jedoch noch innerhalb erträglicher Schmerzgrenzen. Im Zehnjahresvergleich wird der Umsatz schlimmstenfalls um 10% auf ca. 400.000 m² zurückgehen. Mut macht daher noch immer die stete Nachfrage aus regierungsnahen Dienstleistungsbereichen und – naturgemäß – dem öffentlichen Sektor. Der markiert denn auch noch immer den bisher größten Deal im 1. Halbjahr 2009 durch die Bundesarbeit für Arbeit in Neukölln mit 17.200 m². Zurückhaltend agieren zurzeit mittlere Unternehmen mit ca. 20 – 50 Mitarbeitern. Umzugspläne werden bei dieser Art Unternehmen oft zurückgestellt oder es wird aufgrund attraktiver Mietkonditionen am aktuellen Standort langfristig verlängert. Alles in allem hat sich der Halbjahresumsatz 2009 bei ca. 195.000 m² eingependelt, ein Minus von 17 % gegenüber den ersten sechs Monaten 2008. Rund 95.000 m² entfielen auf das zweite Quartal.

Im langfristigen Vergleich liegt der Halbjahreswert um 7% unter dem durchschnittlichen Ergebnis der jeweils ersten Halbjahre (bezogen auf den 10-Jahresschnitt). Bezogen auf den 5-Jahresschnitt liegt der Wert um 12% niedriger.

Verglichen mit dem ersten Halbjahr 2008 ist der Anteil am Umsatzvolumen der drei 1A-Teilmärkte (Areal Potsdamer/Leipziger Platz, Mitte 1 A, Charlottenburg 1A) im ersten Halbjahr 2009, zurückgegangen (von 28% auf jetzt 11%). Zugelegt haben im Halbjahresvergleich einige Teilmärkte außerhalb der Innenstadt, bedingt durch die traditionell großflächigen Vermietungen zu günstigen Mietpreisen an die öffentliche Hand.

Incentives für Nutzer gibt es auch auf dem Berliner Bürovermietungsmarkt. Zwischen 5 bis 10% auf die Mietvertragslaufzeit können von Mietinteressenten, Umzugswilligen oder von Mietern, die ihre Verträge verlängern wollen, fest eingeplant werden: “Das ist immerhin noch weit weniger, als Investoren und Bestandshalter in früheren Krisenjahren akzeptieren mussten. 2003/2004 waren 10% die Regel”, so Jan Hübler.

Nachdem für die Fertigstellungen im 1. Quartal außer einer Eigennutzerfläche von 8.000 m² “Niveau Null” gemeldet wurde, gab es vom April bis Ende Juni 19.000 m² spekulativ fertig gestellte Büroflächen. Verglichen mit einigen Boomjahren zu Anfang des Jahrzehnts entspricht dies einem noch sehr niedrigen Volumen mit einer geringfügig auf 9,0 % gestiegenen Leerstandsquote im Gefolge. Tendenz der Leerstandsquote weiter leicht steigend. Bis zum Ende des Jahres 2009 werden noch ca. 24.000 m² frei verfügbare Bürofläche auf den Markt kommen.

Aufgrund des gesamtwirtschaftlichen Umfeldes agieren Unternehmen kostenbewusster. Das führt auf dem Berliner Büromarkt auch im 2. Quartal 2009 zu einem erneuten Rückgang der Spitzenmiete auf 20,50 Euro/m²/Monat. Die gewichtete Durchschnittsmiete liegt bei 11,74 Euro/m²/Monat. 35% der Abschlüsse lagen zwischen 9,00 und 12,00 Euro/m²/Monat.

Savills Research: Deutsche Bürovermietungsmärkte im 1. Halbjahr 2009

Büroflächenumsatz geht um knapp ein Drittel zurück –Spitzenmieten trotzen dem Abschwung

Julia Dietrich für Savills- 2009-07-02

Büroflächenmärkte im 1. Halbjahr 2009 im Überblick

Büroflächenmärkte im 1. Halbjahr 2009 im Überblick

In den fünf größten deutschen Büromärkten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München wurden in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres etwa 987.500 m² Büroflächen umgesetzt. Dies sind knapp 32 % weniger als im Vorjahreszeitraum. Der sich schon zum Jahresbeginn abzeichnende zyklische Abschwung an den deutschen Bürovermietungsmärkten setzte sich damit auch im 2. Quartal unvermindert fort. Die Spitzenmieten gaben dessen ungeachtet gegenüber den Vorjahreswerten nur geringfügig nach (ca. - 1,7 % im Durchschnitt aller Märkte) – nur im traditionell sehr volatilen Frankfurter Markt ging die Spitzenmiete spürbar zurück. Demgegenüber kann Düsseldorf als einziger Markt auf eine im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegene Spitzenmiete verweisen. Das mittlere Mietniveau ging etwas deutlicher um durchschnittlich 4,4 % zurück.

In allen fünf Märkten reduzierte sich die Vermietungsleistung jeweils im zweistelligen Prozentbereich: Berlin verzeichnete einen Rückgang gegenüber dem ersten Halbjahr des vergangenen Jahres um etwa 30 %, Düsseldorf um 59 %, Frankfurt um 13 %, Hamburg um 29 % und München um 33 %. Auch im Vergleich der beiden Quartale des laufenden Jahres ist in beinahe allen Märkten ein Rückgang des Flächenumsatzes zu verzeichnen. Lediglich in München konnten im 2. Quartal mehr Büroflächen vermietet werden (ca. 132.900 m²) als in den ersten drei Monaten (ca. 118.000 m²), in Hamburg blieb der Umsatz stabil.

Geht man davon aus, dass der Büroflächenumsatz auch im 2. Halbjahr knapp ein Drittel unter dem des Vorjahreszeitraums bleibt, ergäbe sich ein rechnerischer Jahresumsatz für die fünf großen deutschen Büromärkte von ca. 1,63 Mio. m². Dies wäre der niedrigste Wert der vergangenen 10 Jahre. Allerdings befinden sich noch einige Großabschlüsse in Verhandlung, mit deren Abschluss im Laufe des 2. Halbjahres gerechnet wird. Dennoch wird der Flächenumsatz im Jahr 2009 höchstwahrscheinlich deutlich unter dem 10-jährigen Mittelwert (ca. 2,2 Mio. m²) bleiben. Nicht zuletzt der für das 2. Halbjahr erwartete Anstieg der Arbeitslosigkeit dürfte die Büromärkte zusätzlich belasten. Der Leerstand wird deshalb trotz niedriger Fertigstellungsvolumina in allen Städten zunehmen, die Mietpreise werden weiter unter Druck geraten.

Bürovermietungsmarkt Berlin im 1. Halbjahr 2009

Büroflächenumsatz bleibt erwartungsgemäß niedrig – Mietniveau gibt gegenüber dem Vorjahreszeitraum leicht nach


Julia Dietrich für Savills – 2009-07-01

Bürovermietungsmarkt Berlin im 1. Halbjahr 2009. Quelle: Savills. Veröffentlicht auf: www.immopro24.eu

Bürovermietungsmarkt Berlin im 1. Halbjahr 2009. Quelle: Savills. Veröffentlicht auf: www.immopro24.eu

Berlin: Am Berliner Büro- vermietungsmarkt wurden im ersten Halbjahr 2009 etwa 216.300 m² Bürofläche umgesetzt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet dies einen deutlichen Rückgang um etwas mehr als 30 %. Damit setzte sich der schon im 1. Quartal begonnene zyklische Abschwung auch im 2. Quartal fort. Dies spiegelt sich auch im Mietniveau wider: Zwar konnte der Abwärtstrend der flächengewichteten Durchschnittsmiete auf einem Niveau von 11,34 Euro/m²/Monat zunächst gestoppt werden, allerdings ging die Spitzenmiete erneut leicht um 2,7 % zurück (21,95 Euro/m²/Monat). Beide Kennziffern liegen damit etwas mehr als 1 % unter dem jeweiligen Vorjahresniveau. Infolge der geringen Flächenfertigstellungsvolumina ging der Flächenleerstand trotz des geringen Umsatzes nochmals leicht auf 7,4 % zurück.

„Da das konjunkturelle Umfeld nach wie vor herausfordernd ist, blieb der Büroflächenumsatz im ersten Halbjahr 2009 erwartungsgemäß deutlich hinter dem Vorjahresergebnis zurück, wobei sich das Mietniveau noch weitgehend stabil zeigt und nur geringfügig unter dem Niveau des Vorjahres liegt“ fasst Christian Leska, Managing Director Office Agency für Savills am Standort Berlin die aktuelle Lage zusammen.

Vom bislang erzielten Gesamtflächenumsatz ging etwas mehr als ein Viertel auf Unternehmen der Kommunikations- und Medienbranche zurück, die damit das größte Nachfragesegment bilden. Das traditionell große und zugleich stabile Nachfragesegment der öffentlichen Hand hat auch im laufenden Jahr einen erheblichen Anteil am Gesamtflächenumsatz erzielt (20,7 %), konnte den Nachfragerückgang anderer Branchen (z. B. Handel, Transport und Verkehr) aber nicht ausgleichen. Im Vergleich der Berliner Stadtbezirke kann der Bezirk Mitte auf den mit Abstand höchsten Flächenumsatz verweisen (51.300 m²), gefolgt von Neukölln, das dank zweier Großvermietungen einen Umsatz von 35.600 m² erzielen konnte.

Die Savills-Researcher gehen für das 2. Halbjahr von einer weiterhin schwachen Performance des Berliner Büroflächenmarktes aus, zumal sich die Rezession in den nächsten Monaten auch am Arbeitsmarkt deutlich bemerkbar machen wird. Zwar kommt Berlin zugute, dass die von der aktuellen Krise besonders stark betroffenen exportorientierten Sektoren in der Hauptstadt unterrepräsentiert sind, dennoch ist auch in Berlin von einem spürbaren Rückgang der Bürobeschäftigtenzahl auszugehen. Die verglichen mit den vorangegangenen Jahren geringe Nachfragedynamik führt dazu, dass sich die Mietkennziffern wieder ihren langjährigen Durchschnittswerten nähern.

Bodenkontor Liegenschaften GmbH berät den Enkelsohn von Pablo Picasso bei Immobilienerwerb in Berlin

Am 20. Mai 2009 haben Almine und Bernard Ruiz-Picasso (Enkelsohn von Pablo Picasso) einen Kaufvertrag über den Erwerb des hundert Jahre alten Wohn- und Geschäftshauses in der Rosa-Luxemburg-Straße 14 (Bezirk Mitte) unterzeichnet.

Stefan Heidemann für Bodenkontor Liegenschaften GmbH

Wohn- und Geschäftshauses Rosa-Luxemburg-Straße 14. Quelle: Bodenkontor Liegenschaften GmbH.Wohn- und Geschäftshauses Rosa-Luxemburg-Straße 14. Quelle: Bodenkontor Liegenschaften GmbH.

Der Verkauf erfolgte im Rahmen eines Bieterverfahrens, bei der die Bodenkontor Liegenschaften GmbH aus Berlin für das Ehepaar Ruiz-Picasso beratend tätig war. Der Vertrag bedarf zu seiner Wirksamkeit noch der Zustimmung des Parlaments.

„Wir haben schon seit längerem in Berlin nach einer schönen Immobilie gesucht. Dies Gebäude hat uns auf der Stelle in den Bann gezogen“, sagt Almine Ruiz-Picasso.

Geplant ist eine denkmalschutzgerechte Sanierung des zuletzt als Verwaltungsgebäude genutzten Hauses. Im Erdgeschoss soll eine Galerie entstehen und für die übrigen Etagen sind Büros und teilweise Appartements geplant. Käuferin ist die von Almine und Bernard Ruiz-Picasso gegründete Rosalux GmbH mit Sitz in Berlin.

NAI apollo Berlin: Neuer Mieter am Borsigturm in Berlin-Tegel

Die Bardenheuer GmbH, ein auf Telekommunikation, Automotive und Security spezialisiertes Beratungs- und Systemhaus, expandiert in Berlin.

Silke Hoffmann für NAI apollo

Borsigturm in Berlin-Tegel. Quelle: NAI apollo. Borsigturm in Berlin-Tegel. Quelle: NAI apollo.

Das Unternehmen wird zum Jahreswechsel eine Etage mit ca. 233 qm im Borsigturm, ein Objekt der Windsor AG, beziehen. Mit einer Gesamthöhe von 58 m, 12 Geschossen und Büroflächen von insgesamt 2.845 qm gilt der Borsigturm als erstes Hochhaus Berlins. Das Ensemble wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Immobilien Award, dem Deutschen Bauherrenpreis, dem Certificate of Merit und dem Deutschen Städtebaupreis. Die Berliner Niederlassung von NAI apollo hat den Mietvertrag vermittelt.

COMFORT initiiert Projektentwicklung in Berlin

Der Düsseldorfer Projektentwickler CENTRUM feiert gemeinsam mit der COMFORT Berlin-Leipzig GmbH und dem Partnerunternehmen B & L-Gruppe aus Hamburg am 17. Juni 2009 um 15.00 Uhr das Richtfest für das ehemalige Hertie-Kaufhaus an der Karl-Marx-Straße 92-98 in Berlin Neukölln.

Matthias E. Bechtle für COMFORT Gesellschaft für Geschäftsflächen- und Unternehmensvermittlung Holding mbH

Visualisierung des ehemaligen Hertie-Hauses nach dem Umbau Karl-Marx-Straße 92-98 in Berlin Neukölln. Quelle: COMFORTVisualisierung des ehemaligen Hertie-Hauses nach dem Umbau Karl-Marx-Straße 92-98 in Berlin Neukölln. Quelle: COMFORT

Durch die Neukonzeptionierung und den Umbau des Gebäudes entstehen in dem Berliner Stadtteil rund 22.000m² Mietfläche, wovon 10.500m² auf Verkaufsflächen entfallen, außerdem ein Parkhaus mit mehr als 610 Stellplätzen.

Die Feierlichkeiten beginnen um 15 Uhr mit dem Setzen der Richtkrone und der Verkündung des Richtspruches. Anschließend erwartet die Gäste neben musikalischen und komödiantischen Darbietungen ein noch „geheim gehaltener“ Special-Guest.

Mit dem Bau des Geschäftshauses wurde im Juni 2008 begonnen. Die Neugestaltung des ehemaligen Hertie Kaufhauses setzt entscheidende Akzente für die Revitalisierung der Karl-Marx-Straße und steigert die Attraktivität des Stadtteils mit national und international erfolgreichen Filialisten wirkungsvoll. Das Projekt von COMFORT, CENTRUM und B&L wird den Verkaufsstandort Karl-Marx-Straße nach Ansicht aller Beteiligten und insbesondere des Neuköllner Bürgermeisters Heinz Buschkowsky (SPD) nachhaltig stärken und damit Folgeinvestitionen nach sich ziehen. Buschkowsky betrachtet die Revitalisierung des Hertie-Hauses als Initialzündung für die vom Senat der Stadt Berlin geplante Aufwertung der Karl-Marx-Straße.

Neben den Einzelhandelsmieteinheiten auf der Mietfläche von ca. 10.500m² über drei Etagen entsteht auch eine Fläche für einen Fitnessbetrieb mit ca. 3.400m² Mietfläche im 3. Obergeschoss sowie Flächen für ein Mietlager und Büro- und Praxisräume. Neben mehreren Modeanbietern stehen auch dm-Drogerie und ALDI als Mieter für das neu entwickelte Geschäftshaus bereits fest.

Der Vermietungsstand der Einzelhandelsflächen beträgt mittlerweile 94%. Ronald Steinhagen, Geschäftsführer des Berliner Büros der COMFORT Berlin-Leipzig GmbH, ist zuversichtlich, bereits im Laufe des kommenden Monats die Vollvermietung des Projektes vermelden zu können. Die Gesamtfertigstellung ist für Frühjahr 2010 vorgesehen. Die hohe Nachfrage führt Steinhagen auf ein neues Flächenkonzept der COMFORT-Gruppe zurück, das durch die so genannte Clusterbildung, also eine durchgängige Angebotskonzentration unterschiedlicher und sich gegenseitig ergänzender Händler, eine erhöhte Anziehungskraft auf die Kunden ausstrahlt. Hinzu komme, so Steinhagen abschließend, dass an diesem Standort endlich die lange vermissten modernen Flächen hinsichtlich Ausstattung, Aufteilung und Volumen geschaffen werden.

Auf der Baustelle sind derzeit täglich etwa 130 Arbeiter von insgesamt 25 Firmen im Einsatz. Bearbeitet wird das Projekt von einem 25-köpfigen Planungsteam. Die Planung für den Umbau des Hertie-Hauses wurde dem Braunschweiger Architekturbüro Vahjen + Partner übertragen, welches sich in Berlin bereits durch die Planungen für die Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom und für das Museum für Kommunikation (ehemaliges Reichspostmuseum) einen Namen gemacht hat. Der Bauablauf verläuft Heiko Vahjen, Geschäftsführer von Vahjen + Partner, zufolge bisher zufriedenstellend und planmäßig, sodass man davon ausgehen könne, dass die Fertigstellung im Frühjahr 2010 pünktlich erfolgen werde. Das Projektvolumen beläuft sich auf rund 70 Millionen Euro.

Die beiden bereits in der Vergangenheit erfolgreich am Markt agierenden Unternehmen COMFORT und CENTRUM realisierten in den letzten fünf Jahren ein Projektvolumen von mehr als 1,4 Mrd. Euro in den Top-Geschäftslagen der Innenstädte.

Internationale Investorengruppe errichtet „The Charleston“ am Potsdamer Platz

•    Neue edle Wohnungen und Penthouses mitten in Berlin im Bau
•    Niederländische, dänische und deutsche Projektpartner beteiligt

Tobias Frank für Ummen Communications GmbH

Modell „The Charleston“ am Potsdamer Platz. Quelle: Ummen Communications GmbHModell „The Charleston“ am Potsdamer Platz. Quelle: Ummen Communications GmbH

Mit dem Neubaukomplex „The Charleston“ am Potsdamer Platz in Berlin wird das letzte Filetgrundstück dieser herausragenden Lage bebaut. Das „The Charleston“ ist ein architektonisch herausragendes, edles Wohnquartier. Hier entstehen 72 Wohnungen und Penthouses mit Dachgärten, Loggien und Terrassen. Darüber hinaus bietet es einen Fitness- und Wellnessbereich mit 3.500 Quadratmeter, der auch den Bewohnern offen steht. Über eine Kooperation mit dem benachbarten Scandic-Hotel ist es den Bewohnern außerdem möglich, die umfangreichen Serviceangebote eines 4-Sterne-Hotels zu nutzen. Insgesamt werden 53,4 Millionen Euro in den Komplex investiert. Die Fertigstellung des seit Mai 2008 im Bau befindlichen Projekts ist für Februar 2010 geplant.

Den neuen Bewohnern an der Gabriele-Tergit-Promenade steht ein exklusiver Doorman-Service zur Verfügung, wodurch sie eine zentrale Postanschrift und Zugriff auf umfassende Servicedienstleistungen haben. Die neuen edlen Wohnungen und Penthouses sind zwischen 67 und 320 Quadratmeter groß, die Kaufpreise liegen zwischen 3.900 und 6.900 Euro pro Quadratmeter. Die gesamte Wohn- und Nutzfläche beträgt 10.300 Quadratmeter.

Besonderes Highlight des „The Charleston“ ist die Architektur: Erstmalig wird mit der Linie der U2 eine U-Bahnlinie nachträglich überbaut. Dieser Herausforderung stellt sich das Architekturbüro Hilmer, Sattler & Albrecht. Nötig wurde die ungewöhnliche Planung, weil die U-Bahnlinie das gesamte Grundstück der Länge nach durchschneidet. Im Ergebnis entsteht so ein Neubau, der absolut einzigartig ist.

Internationale Kooperation zeigt Attraktivität Berlins als Investitionsstandort

Das seit über 20 Jahren erfolgreich auf dem deutschen Immobilienmarkt tätige Immobilienunternehmen KONDOR WESSELS realisiert das „The Charleston“ gemeinsam mit dem niederländischen Immobilieninvestor REGGEBORGH sowie dem dänischen Projektentwickler SCHAUMANN Development A/S. Für den Vertrieb der Eigentumswohnungen zeichnet die Berliner GROTH GRUPPE verantwortlich. „Berlin hat für uns ein enormes Potential im gehobenen Wohnsegment, da besteht eine Menge Nachholbedarf“, sagt Laurentius A. Hegeman, Geschäftsführer von KONDOR WESSELS. „Mit dem ‚The Charleston‘ schließen wir eine Lücke am Potsdamer Platz. Gleichzeitig sorgen wir dort durch den Wohnungsbau für eine weitere urbane Belebung“, erklärt Hegeman die Entscheidung für den Standort.

Kondor Wessels
Kondor Wessels ist seit über 20 Jahren erfolgreich auf dem deutschen Immobilienmarkt als Bauunternehmer, Bauträger, Eigenkapitalpartner und Projektentwickler tätig. Das Unternehmen mit niederländischen Wurzeln steht als inhabergeführter Konzern für kurze Entscheidungswege und langfristiges Denken. Darüber hinaus sind der Netzwerkgedanke sowie die Zusammenarbeit mit Partnern wesentliche Kernpunkte der Unternehmensphilosophie. www.kondorwessels.com

Reggeborgh
REGGEBORGH glaubt an das große Potential Berlins und investiert deshalb nachhaltig; mit guten Ideen, Anspruch und Erfahrung. So entstehen Fundamente für eine starke Zukunft – für anspruchsvolle Immobilien, die sich erfolgreich entwickeln lassen. Darum ist Reggeborgh mehr als eine Vermögensverwaltung. Reggeborgh ist ein starker finanzieller Partner für eine vertrauensvolle und offene Zusammenarbeit mit all seinen Geschäftspartnern. www.reggeborgh.nl

Schaumann
Schaumann Development A/S entwickelt Immobilienprojekte für Wohn- und Gewerbezwecke mit Hauptaugenmerk auf ausgewählte europäische Märkte. In beiden Segmenten entstehen Erfolge durch Einblicke in die Bedürfnisse des Marktes. Das Unternehmen legt großen Wert darauf, dass die Lösungen, die es entwickelt, den Wünschen und Bedürfnissen sowohl von Nutzern und Eigentümern als auch dem Umfeld nach Funktion, Ästhetik und Innovation entsprechen.
www.schaumanngroup.com

Picassos Erben kaufen Haus in Berlin-Mitte

Berlin: Am 20. Mai 2009 haben Almine und Bernard Ruiz-Picasso (Enkelsohn des Pablo Picasso) einen Kaufvertrag über den Erwerb des hundert Jahre alten Wohn- und Geschäftshauses in der Rosa-Luxemburg-Straße 14 unterzeichnet. Der Verkauf, der durch den Liegenschaftsfonds Berlin im Rahmen eines Bieterverfahrens erfolgte, bedarf zu seiner Wirksamkeit noch der Zustimmung des Berliner Parlaments.

Irina Dähne für Liegenschaftsfonds Berlin

“Wir haben schon seit längerem in Berlin nach einer schönen Immobilie gesucht. Dieses Gebäude hat uns auf der Stelle in seinen Bann gezogen“, sagt Almine Ruiz-Picasso. “Wir kommen gerne nach Berlin und verbringen dort auch gerne die Zeit. Es ist eine aufregende und kreative Stadt.“

Die Eheleute Ruiz-Picasso planen eine denkmalschutzgerechte Sanierung des zuletzt als Verwaltungsgebäude genutzten Hauses. Im Erdgeschoss soll eine Galerie entstehen. Für die übrigen Etagen sind Büros und teilweise Apartments geplant.

Käuferin ist die von Almine und Bernard Ruiz-Picasso gegründete Rosalux GmbH mit Sitz in Berlin.

Das erworbene Gebäude wurde …

Sie können nun:

Immobilienmärkte – Demografie wirkt sich aus

Deutschland: Berlin, München, Düsseldorf und weitere vier Großstädte können aus demografischen Gründen bis zum Jahr 2025 mit einer steigenden Wohnflächennachfrage rechnen.

Markus Demary für Institut der deutschen Wirtschaft Köln

Immobilien-märkte: Im Sog der Demografie. Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln. Bericht hier laden

Das hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) aufgrund von offiziellen Bevölkerungsprognosen ermittelt. München muss wegen der vielen Zuzügler in den kommenden 15 Jahren sein Wohnraumangebot um 13 Prozent erhöhen. Zu den Gewinnern gehören auch kleine westdeutsche Städte wie Ingolstadt, Lüneburg und Paderborn; sie profitieren vom Zuzug aus den Umlandgemeinden. Zu kämpfen hat hingegen das Ruhrgebiet. Die Region verliert bereits heute Einwohner, und dieser Trend wird sich verstärken. Die fünf Städte mit den größten Nachfrageeinbrüchen für Wohnraum liegen allerdings alle in Ostdeutschland, wobei es zwei besonders hart trifft: In Frankfurt (Oder) und in Suhl wird nach den IW-Prognosen im Jahr 2025 ein Fünftel weniger Quadratmeter nachgefragt als noch 2006.

Ausgehend von den Wohnflächenprognosen hat das IW Köln ferner berechnet, wie viele neue Wohnungen errichtet werden müssen. Dabei spielt auch eine Rolle, wie hoch die Zuwanderung ist und wie viele Gebäude wegen Baufälligkeit durch neue ersetzt werden müssen. In ganz Deutschland werden danach bis zum Jahr 2020 jährlich 150.000 bis 250.000 neue Wohnungen benötigt. Ein Drittel der neuen Wohnungen müsste in Baden-Württemberg und Bayern entstehen.

Sie können nun:

Zukunftspreis der Deutschen Wohnungswirtschaft: Die Professionalität wohnt in Berlin

Berlin: Mit der GSW Immobilien GmbH und der Gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaft Berlin-Süd eG (GeWo Süd) werden heute zwei Berliner Wohnungsunternehmen mit dem Zukunftspreis der Deutschen Wohnungswirtschaft ausgezeichnet. „Dass gleich zwei der vier deutschlandweit ausgezeichneten Wohnungsunternehmen aus Berlin kommen, zeigt den hohen Professionalisierungsgrad der Berliner Wohnungswirtschaft“, so Ludwig Burkardt, Vorstandsmitglied beim Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU).

Dr. David Eberhart für Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V.

„Wir gratulieren der GSW Immobilien GmbH und der GeWo Süd herzlich zum ersten und zweiten Preis“, so Burkardt weiter. Beide Gewinner sind Mitglieder des BBU. Aus dem übrigen Bundesgebiet wurden noch die DKB Wohnungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern GmbH, Rostock, und die THS Wohnen GmbH, Gelsenkirchen, ausgezeichnet. Der renommierte Zukunftspreis wird alljährlich von der Zeitschrift „Deutsche Wohnungswirtschaft“ vergeben. Ausgezeichnet werden die Gewinner auf dem heute eröffneten Aareon-Kongress in Garmisch Partenkirchen.

Zukunftsstark durch innovative Konzepte
Die GSW Immobilien GmbH überzeugte die neun Mitglieder der Jury unter Vorsitz von Prof. Dr. Hansjörg Bach (Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen) mit ihrem Konzept „Kreative Vermietung“. Mit auf die Bedürfnisse besonderer Zielgruppen zugeschnittenen Vermietungsangeboten wie „Baby-Boomer“, „Eisbären-Fan-Wohnung“ oder „Studentenfutter“ habe die GSW klare und überprüfbare Vermietungserfolge erzielt. Die GeWo Süd eG wurde …

Sie können nun:

Ältere Beiträge »